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Herzlich willkommen bei der Hundebetreuung Forsterwald!

Müssen Sie lange arbeiten und wollen Ihren Hund nicht allein zu Hause lassen? Planen Sie einen Einkaufsbummel und Ihr Hund ist nicht die richtige Shoppingbegleitung? Möchten Sie gerne mit Ihrer Familie einen Ausflug in den Freizeitpark machen und Ihr Hund kann Achterbahnen nicht leiden? Oder soll er einfach mal einen tollen Tag mit Artgenossen haben und sich richtig auspowern?

Dann bringen Sie Ihren vierbeinigen Begleiter doch zu uns in die Hundeebetreuung. Wir sind montags - freitags in der Zeit
von 7:00 -19:00 Uhr
für unsere hündischen Gäste da und freuen uns auf jeden Hund.

Aktuelles

10.11.2017Bitte helft BrunoPet


Liebe Freunde und Unterstützer vom Freundeskreis BrunoPet!

Zur Zeit läuft ein deutschlandweites Voting, bei dem der erstplatzierte Verein 17.000 € gewinnen kann. Helfen Sie uns mit BrunoPet zu unterstützten und stimmen Sie TÄGLICH zwischen dem 06. und dem 17. November für BrunoPet ab, damit sie für ihr Projekt "Kastrationen - der Flut entgegenwirken" die 17.000 Euro gewinnen können! Wir bedanken uns ganz herzlich für Ihre Unterstützung!

Zur Abstimmung kommen Sie per Klick auf das Bild oder hier: https://machsmoeglich.canadalife.de/voting/gewinner-voting/kastrationen-der-flut-entgegenwirken/


Der Freundeskreis BrunoPet e.V. unterstützt seit 2008 ein Tierheim in den rumänischen Karpaten, in Miercurea Ciuc. Das Tierheim ist teils Städtisch, teils Privat unter der Trägerschaft des rumänischen Vereins Fundatia Pro Animalia. (© Foto: BrunoPet)

22.10.2017Spendenaktion Freundeskreis BrunoPet e.V.
Liebe Freunde und Unterstützer vom Freundeskreis BrunoPet!

Wir haben mal wieder Großes vor und mit Eurer Unterstützung werden wir es auch dieses Mal hoffentlich schaffen, einen großen Spendentransport auf die Reise zu schicken. Geplant ist der Transport für Mitte Dezember.

Alle Spenden für BrunoPet können hier bei uns abgegeben werden, wir leiten sie an die richtige Stelle weiter!

Folgendes wird benötigt:

Futter

Es muss nicht immer das teuerste Trockenfutter sein! Wichtig ist ein breites, abwechslungsreiches Angebot, vor allem für die kranken und geschwächten Hunde, die gepäppelt werden müssen. Um es mal mit Melis Worten auszudrücken: „Reichlich viele Hunde stehen echt auch auf "Billigkram" wo ich dann augenverdrehend wieder dran steh und denk klar Fastfood, Mc Donalds geht immer.“ Auch weiche Trockenfuttersorten (Frolic und Co) werden von mäkeligen Fressern oft gerne angenommen.

Jedoch können wir auch nicht auf hochwertiges Trockenfutter verzichten! Es gibt so einige Futtermittelhersteller, die wirklich gutes und hochwertiges Futter anbieten. Dieses Futter ist besonders wichtig, um an abgemagerte und entkräftete Fellnasen wieder ein paar Kilos drangefüttert zu bekommen. Da für die meisten Straßenhunde in Rumänien selten Fisch auf dem Speiseplan steht, kennen es nur wenige. Fisch ist daher vielen fremd und wird teils zögerlich angenommen. Besonders bei den hochwertigen Futtermarken wünschen wir uns deshalb inzwischen lieber andere Sorten als Fisch.

Dosenfutter steht auch ganz oben auf der Liste. Gerne in großen oder kleinen Brocken, mit Soße oder auch ohne! Im Grunde freuen sich Meli und Sabine über alles! Die bunte Mischung macht dieses Mal die glücklichen Gesichter. Denn gerade in den vergangenen Monaten ist die Auswahl im Futterlager ziemlich geschrumpft. Viele der kranken Hündchen wurden mit Schälchen und kleinen Häppchen versorgt. Auch hier gilt, nicht nur was teuer ist wird gerne gefressen! Manchmal ist es wichtiger, dass sie überhaupt fressen, als was sie fressen!

Und natürlich Leckerchen aller Art! Ganz bunt gemischt! Nur bitte nicht zu groß, sonst gibt es nachher noch Futterneid und der gut gemeinte Sack wird zur Gefahr für den Genießer!

Wäsche
Decken werden natürlich immer benötigt. Bitte keine Oberbetten oder andere Kissen und Decken mit Füllmaterial! Bettwäsche und große Handtücher werden wir auch gerne verschicken.

Medizinisches
- sterile und unsterile Kompressen;
- Spritzen 1ml bis 10ml! 20ml sind noch reichlich vorhanden und werden wenig gebraucht;
- Venenkatheter rosa und blau! Grüne sind noch reichlich vor Ort und werden wenig gebraucht;
- Krepphaftbinden, selbstklebende Fixierbinden aller Art, Calciumalginate und Aktivkohlekompressen! Wird viel gebraucht!!!
- Injektionsnadeln G17 - G23;
- sterile und unsterile Handschuhe;
- Infusionssysteme;
- Minispikes;
- Einweg Inkontinenzunterlagen;
- Mullbinden aller Art sind noch sehr viele auf Lager!

Dies und Das
Alles was die Arbeit vor Ort erleichtert oder im täglichen Gebrauch ist:
- Ganz oben auf der Liste sind Spielzeug, Spielis, alles was Spaß und Freude bereite für große und kleine Hunde!
- Mindestens genauso wichtig wie die Spielis sind kleine Halsbänder!!! Zwischen 30 und 40cm!
- Esslöffel! Messer und Gabel gehen natürlich auch. Jedoch werden mehr Löffel benötigt!
- Gitterboxen für die nächsten Kastrationsaktionen
- Planen und gerne auch Sonnensegel
- Werkzeug wie Schraubenzieher, Hammer, Zollstock, Schaufeln, Rechen und Co.
- Metallnäpfe in allen Größen und Varianten werden immer wieder gebraucht.
- Ebenso Metallkehrschaufeln, Schrubber, Wasserabzieher

Wir würden uns auch sehr über Winterhandschuhe und Mützen für unsere Arbeiter freuen! Die meisten besitzen nur ein Paar, diese sind schnell durchnässt und machen die Arbeit bei Minustemperaturen zur Qual. Wir möchten uns jetzt schon mal bei allen Beteiligten bedanken und hoffen sehr auf Eure Unterstützung!

16.09.2017TASSO: Lange Autofahrten mit dem Hund


Tasso-Newsletter vom 08.09.2017

Auf in den Herbsturlaub - Die TASSO-Tipps für lange Autofahrten mit dem Hund

Kaum sind die Sommerferien vorbei, stehen schon fast wieder die Herbstferien vor der Tür. Für Viele sind diese Tage eine willkommene Gelegenheit, noch einmal zu verreisen. Da es im Herbst entspannter zugehen soll, entscheiden sich viele Familien für Urlaub im eigenen Land oder in den direkten Nachbarländern. Statt dem Flugzeug wird dann häufig das Auto als Transportmittel gewählt und der geliebte Familienvierbeiner ist selbstverständlich mit von der Partie. Doch was brauchen Hunde bei langen Autofahrten? Wie lange darf es für Bello und Co. dauern? Was sollte unbedingt an Bord sein?

Das ist wichtig vor Beginn der großen Fahrt
Grundsätzlich fahren die meisten Hunde zum Glück gerne Auto. Gehen Sie bei längeren Reisen vor Fahrtantritt eine große Runde mit Ihrem Hund. Powern Sie Ihren Vierbeiner kräftig aus, dann kann er während der Fahrt entspannt vor sich hin schlummern und langweilt sich nicht. Es gibt jedoch auch Hunde, die aus verschiedenen Gründen empfindlich reagieren. Damit diese nicht leiden, sollte das Autofahren vor einer langen Reise trainiert werden. Wird dem Hund schnell schlecht, sollte einige Tage vor der Fahrt Rücksprache mit dem Tierarzt gehalten werden. Zudem hilft es, das Tier vor Fahrtantritt nicht zu füttern. Hunde können einige Stunden problemlos auf Futter verzichten. Nicht verzichten können sie hingegen auf Flüssigkeit. Daher sollte vor allem an warmen Tagen immer ausreichend Wasser zur Verfügung gestellt werden. Bieten Sie Ihrem tierischen Begleiter in jeder Pause einen Schluck an.

Pausen und Bewegung
In der Regel wird empfohlen, alle zwei Stunden Rast zu machen. Das sollte jedoch jeder Halter individuell nach den Bedürfnissen seines Hundes entscheiden. Einige Tiere brauchen früher eine Auszeit, andere schlafen so tief und fest, dass sie noch ein wenig länger aushalten. Laufen Sie während einer Rast auch immer ein Stück mit Ihrem vierbeinigen Begleiter, damit dieser seine Geschäfte verrichten kann und Bewegung hat. Denken Sie daran, Kotentsorgungstüten ins Reisegepäck zu packen. Achten Sie beim Ein- und Aussteigen grundsätzlich auf die Sicherheit Ihres Tieres und leinen Sie es unbedingt an. Für den Ernstfall sollte Ihr Hund auch während einer Pause die TASSO-Marke tragen. Achtung! Auch auf dem Rastplatz gilt: Lassen Sie Ihren Hund bei warmen Temperaturen nicht alleine im Fahrzeug zurück. Schon eine lange Schlange vor den Sanitätsanlagen, weil zum Beispiel zeitgleich eine Reisegruppe ebenfalls Pause macht, reicht, um Ihren Liebling in arge Bedrängnis zu bringen. Weitere Informationen zum Thema „Hund im Backofen“ finden Sie hier: www.tasso.net/hund-im-backofen

Nehmen Sie sich ausreichend Zeit für Ihre Anfahrt zum Urlaubsort. Dann haben Sie die Ruhe, regelmäßig Pausen zu machen. Fahren Sie vielleicht auch einfach mal von der Autobahn ab und gehen Sie mit Ihrem Hund ein Stück über Feldwege. Rasthöfe sind häufig nicht nur laut und gefährlich, sondern auch oft unsauber, weil überall Müll und Essensreste liegen. Wenn Sie eine lange Tour vor sich haben, unterbrechen Sie diese doch mit einer Übernachtung unterwegs. Das ist weniger anstrengend für Ihr Tier und auch Sie können eine neue Umgebung erkunden.

Richtig sichern für die Fahrt
Achten Sie immer darauf, dass Ihr Tier während der Fahrt ausreichend gesichert ist. Es ist gesetzlich vorschrieben, den Vierbeiner – im Gesetz als Ladung bezeichnet – im Auto so zu transportieren, dass von ihm keine Gefahr für die Mitfahrer ausgeht. Damit auch Ihr tierischer Liebling sicher fährt, gibt es verschiedene Transportmöglichkeiten. Die sicherste, wenn auch sperrigste, ist eine fest installierte Hundebox, die quer zur Fahrtrichtung hinter den Rücksitzen platziert wird. Weitere Informationen zum Transport im Auto finden Sie hier:www.adac.de/infotestrat/ratgeber-verkehr/sicher-unterwegs/vierbeiner-an-bord/default.aspx

© Copyright Text: TASSO e.V.

12.07.2017+++ Plätze in der Tagesbetreuung frei +++
Aktuell sind in der Tagesbetreuung zwei Plätze frei:

- montags für eine mittelgroße bis große Hündin
- freitags für eine kleine Hündin

Im Moment können keine Rüden aufgenommen werden.

12.05.2017TASSO: Ein Tierschutzhund zieht ein


Tasso-Newsletter vom 11.05.2017

Ein Tierschutzhund zieht ein - Das ist jetzt wichtig!

Sie haben sich entschieden: Ein Hund aus dem Tierschutz soll Ihre Familie erweitern. Das ist eine tolle Wahl, denn jedes Haustier hat ein liebevolles Zuhause verdient. Damit die Anfangszeit möglichst reibungslos verläuft, haben wir einige Tipps zusammengestellt.

Natürlich sind Hunde aus dem Tierschutz nicht generell vorbelastet, doch die Anforderungen, die sie stellen, sind anders als wenn zum Beispiel ein Welpe einzieht. Jedes Tier ist von seiner Vorgeschichte individuell geprägt und hat unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Der eine ist ein gut erzogener Hund, der aus familiären Gründen abgegeben wurde. Der andere ein übermütiger Artgenosse, der gerne etwas über die Stränge schlägt. Der nächste stammt aus dem Auslandstierschutz und erfährt in seinem neuen Zuhause erstmals, wie es sich anfühlt, von einer Familie geliebt zu werden. Das sind nur einige Beispiele für die Vielfalt der Tierschutzhunde, doch sie zeigen: Ein Patentrezept gibt es nicht.

Einige Dinge sollten aber in jedem Fall beachtet werden: Ob zu übermütig oder zu vorsichtig – Geben Sie Ihrem Hund Zeit. Er kennt Sie noch nicht und kann sich daher noch nicht auf Sie einstellen. Nehmen Sie eine anfängliche Zurückhaltung nicht persönlich, und versuchen Sie, sich in die Lage des Hundes zu versetzen. Seine Welt ist gerade auf den Kopf gestellt, und das nicht zum ersten Mal in seinem Leben.

Sicher auf allen Wegen
Registrieren Sie Ihr Tier sofort bei TASSO, beziehungsweise melden Sie es auf sich als neuen Halter um. „Dass ein Tier entläuft, passiert gerade in der Anfangszeit in einer neuen Familie leider sehr oft“, weiß TASSO-Mitarbeiter Tobias Kohl aus seiner Erfahrung in der TASSO-Notrufzentrale zu berichten. „Bedingt durch die völlig neue Umgebung, in die sich die Tiere erst einmal eingewöhnen müssen, ist die Gefahr groß und sollte nicht unterschätzt werden“, warnt er. Hinzu kommt, dass diese Hunde durch die fehlende Bindung zu ihren Menschen häufig besonders schwer wieder einzufangen sind, sollten sie einmal entlaufen sein.

Seien Sie nicht leichtsinnig, und sichern Sie Ihr Tier in der ersten Zeit doppelt und dreifach. Das gilt nicht nur für Angsthunde. Auch ein gelassener Hund kann Ängste haben, mit denen Sie niemals gerechnet hätten, und entläuft bei einem Schreck schneller als gedacht. Bis Ihr Tier eine Bindung zu Ihnen aufgebaut hat und sicher zurückkommt, vergeht einige Zeit und viel Training ist nötig. Bis dahin müssen Sie alles tun, um Ihren Hund nicht in Gefahr zu bringen.

Dazu gehört auch, dass der Hund zunächst an der Leine bleiben sollte. Spezielle Sicherheitsgeschirre mit zwei Bauchgurten verhindern, dass ein Tier sich aus dem Geschirr winden kann. Eine zweite Leine können Sie am Halsband befestigen. Wenn Sie eine Schleppleine nutzen, hängen Sie diese zusätzlich in einer weiteren Leine ein, die Sie sich umhängen. Seien Sie auch vorsichtig mit offenen Türen im Haus sowie beim Aussteigen aus dem Auto. Prüfen Sie, ob Ihr Garten wirklich ausbruchsicher ist, bevor Sie den Hund ohne Leine in den Garten lassen.

Rat & Hilfe
Scheuen Sie sich nicht, Experten um Rat zu fragen und mit Ihrem tierischen Liebling die Hundeschule zu besuchen. Auch wenn Sie bereits Erfahrungen mit Hunden haben, kann ein Blick von außen nie schaden, und den ein oder anderen wertvollen Tipp für ein gelungenes Zusammenleben können Sie sicher mitnehmen.

Vergessen Sie über all dies nicht, Ihren Hund bei der Steuer anzumelden sowie eine Tierhalter-Haftpflichtversicherung abzuschließen. Trotz größter Sorgfalt und bester Vorbereitung: Hundertprozentige Sicherheit kann es nie geben.

Sie haben sich entschieden, einem Tierschutzhund ein Zuhause zu bieten, aber noch nicht den richtigen Vierbeiner gefunden? Dann schauen Sie sich doch in Ruhe in unserem Online-Tierheim shelta auf www.shelta.net um. Dort wartet bestimmt ein neuer tierischer Freund auf Sie.

© Copyright Text: TASSO e.V.

17.03.2017Unterstützen Sie die Bundestagspetition gegen grausame Tierversuche
Tasso-Newsletter vom 16.03.2017

Jetzt kommt es auf Sie an
Unterstützen Sie unsere Bundestagspetition gegen grausame Tierversuche


Liebe Tierfreundin, lieber Tierfreund,

um eine Petition gegen besonders leidvolle Tierversuche in den Deutschen Bundestag einzubringen, brauchen wir Ihre Stimme. Sie werden sich nun vielleicht wundern und denken: "Ich habe doch schon vor Monaten unterzeichnet." Das ist richtig und war sehr wichtig. Bitte lesen Sie dennoch weiter.

Darum geht es heute:
Gemeinsam versuchen wir, die Tierschutzorganisation TASSO e.V., Ärzte gegen Tierversuche e.V. und der Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V., mit einer Petition zu erreichen, dass sich der Deutsche Bundestag mit der Frage beschäftigen muss, warum in Deutschland noch immer tagtäglich Lebewesen bei grausamsten Tierversuchen gequält werden, obwohl eine EU-Richtlinie diese Tierversuche mit dem Schweregrad "schwer" längst untersagt hat. Unser klares Ziel ist die Umsetzung dieses EU-Verbots in deutsches Recht. Außerdem fordern wir die Beseitigung aller Tierschutz-Verstöße Deutschlands gegen die Tierversuchsrichtlinie, die ein juristisches Gutachten* offenbart.

Um dieses Ziel zu erreichen, müssen binnen einer Frist von vier Wochen, also bis zum 11. April 2017, mindestens 50.000 Menschen auf der Internetplattform des Petitionsausschusses für unser Anliegen ihre Stimme abgeben. Die früher auf anderem Wege gesammelten Unterschriften werden hier leider nicht berücksichtigt, waren aber dennoch keineswegs vergebens (mehr dazu unten).

Bitte machen Sie mit!
Helfen Sie uns und den Labortieren, damit diese schwersten und grausamsten aller Tierversuche endlich ein Ende haben, und unterzeichnen Sie noch heute unsere Petition unter: https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2017/_01/_09/Petition_69364.mitzeichnen.html

Das ist das Problem:
Eigentlich könnten die entsetzlichen Leiden der Labortiere längst der Vergangenheit angehören. Denn die 2010 in Kraft getretene EU-Tierversuchsrichtlinie untersagt Tierversuche, die "starke Schmerzen, schwere Leiden oder schwere Ängste verursachen, die voraussichtlich lang anhalten und nicht gelindert werden können", und beabsichtigte damit eine Schmerz-Leidens-Obergrenze einzuführen, ab der ein Tierversuch nicht mehr genehmigungsfähig ist. Deutschland umgeht diese EU-Vorgaben und lässt nach wie vor grundsätzlich selbst besonders leidvolle Experimente zu, die über die von der EU geforderte Schmerzgrenze hinausgehen.

Wie geht es weiter?
Wenn wir innerhalb von vier Wochen, also bis zum 11. April 2017, mindestens 50.000 Stimmen erhalten, wird unsere Petition öffentlich vor dem Petitionsausschuss des Bundestages diskutiert. Wir erhalten die Möglichkeit, dort persönlich Stellung zu nehmen, darzulegen, welche furchtbaren Qualen Mäuse, Ratten, Hunde, Schweine und Affen erleiden und an entscheidender Stelle ein Verbot dieser Versuche zu fordern. Mehr über den genauen Ablauf des Petitionsverfahrens erfahren Sie hier: https://epetitionen.bundestag.de/epet/service.$$$.rubrik.Verfahrensschritte.html

Was passiert mit der Stimme, die Sie bereits abgegeben haben?
Wie Sie wissen, haben wir bereits Unterschriften für ein Verbot grausamster Tierversuche gesammelt. Keine Sorge, Ihre Beteiligung daran war nicht umsonst. Unser Projekt Schwimmen bis zur Verzweiflung läuft weiter. Wir sammeln nach wie vor Unterschriften, die wir Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt übergeben werden. Wir geben nicht auf und können mit Ihrer Hilfe den Druck auf ihn erhöhen.

Durch unseren Kampf an mehreren Fronten und mit Ihrer Unterstützung hoffen wir, die Bundesregierung dazu zu bringen, ihre Haltung zu überdenken und die EU-Tierversuchsrichtlinie entsprechend umzusetzen, damit das schlimmste Tierleid in deutschen Laboren und die Verstöße gegen EU-Vorgaben endlich ein Ende haben. Daher bitten wir Sie heute: Kämpfen Sie gemeinsam mit uns gegen forcierte Schwimmtests, Töten durch Vergiftungen, Bestrahlungen mit Todesfolge und grauenvolle Elektroschock-Tests!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Ihr TASSO-Team

*Gutachten Dr. Maisack v. 18.1.16 zur Frage, ob und ggf. welche Bestimmungen der Richtlinie 2010/63/EU durch das Dritte Gesetz zur Änderung des Tierschutzgesetzes und die Tierschutz-Versuchstierverordnung nicht oder nicht ausreichend in deutsches Recht umgesetzt worden sind.

© Copyright Text: TASSO e.V.

19.02.2017Vorsorge für den Notfall - Wer kümmert sich nach meinem Tod um mein Tier?


Tasso-Newsletter vom 16.02.2017

Vorsorge für den Notfall
Wer kümmert sich nach meinem Tod um mein Tier?


Was passiert, wenn mir etwas passiert? Das ist eine wichtige Frage, die sich jeder Tierhalter stellen und für sich beantworten sollte. Sie betrifft natürlich auch die Versorgung des Vierbeiners in einem plötzlichen Krankheitsfall, ist aber vor allem dann von großer Bedeutung, wenn ein Tierhalter stirbt und somit nicht mehr zu seinem tierischen Liebling zurückkehren wird. Damit nach dem eigenen Ableben keine Unsicherheiten, Streit zwischen den Hinterbliebenen oder im schlimmsten Fall langfristige Nachteile für das Tier entstehen, rät die für TASSO tätige Anwältin Ann-Kathrin Fries, frühzeitig zum Beispiel in einem Testament festzulegen, in wessen Eigentum das Tier nach dem eigenen Tod übergehen soll.

Besonders wichtig ist das dann, wenn der Erbe beziehungsweise die Erbengemeinschaft das Tier nicht aufnehmen will. „Wer zum Beispiel möchte, dass der Freund oder die Nachbarin den Hund oder die Katze erhält, sollte das vorher klären“, rät Ann-Kathrin Fries. Gerade auch bei nichtehelichen und unverpartnerten Lebensgemeinschaften ist dies dringend geboten. Dieses sogenannte Vermächtnis sollte unbedingt im Testament festgelegt werden. Dabei ist es auch möglich zu bestimmen, dass zum Beispiel aus dem Erbe ein monatlich festgelegter Geldbetrag bis zum Tode des Tieres oder eine einmalige Zahlung eines bestimmten Betrages für die Versorgung an den neuen Halter gezahlt wird.

„Wichtig ist, dass ein Testament rechtswirksam verfasst ist. So stehen nach dem BGB zwei Formen der Errichtung zur Verfügung: das private handschriftliche Testament und das öffentliche notarielle Testament. Das private Testament muss vollständig eigenhändig ge- und unterschrieben sein. Auch die Datums- und Ortsangabe sollten enthalten sein. Es sollte gut lesbar sein und auch problemlos gefunden werden können“, erklärt Ann-Kathrin Fries. Hierfür ist eine (kostenpflichtige) Hinterlegung beim Zentralen Testamentsregister der Bundesnotarkammer in Berlin möglich und ratsam. Ein notarielles Testament wird kostenpflichtig von einem Notar verfasst und hat unter anderem den Vorteil, dass spätere Anfechtungen von Erben erschwert werden.

Wurden keine Regelungen getroffen, zählt das Tier automatisch zur sogenannten Erbmasse und gehört damit den Erben beziehungsweise der Erbengemeinschaft. Diese können oder wollen sich allerdings nicht immer um ein Tier kümmern. Im schlimmsten Fall wird der Vierbeiner dann ins Tierheim gebracht und muss auf ein neues Zuhause hoffen. Manchmal gibt es jedoch auch nach der gesetzlichen Erbfolge keine Erben (dann erbt der Staat), oder ein Erbe wird ausgeschlagen, also abgelehnt.

Wer also auch über sein eigenes Leben hinaus das Beste für sein Tier will, sollte für den Ernstfall vorsorgen.

© Copyright Text: TASSO e.V.
© Copyright Foto: Paula Kühn

Hundebetreuung Forsterwald
Birgit Holzknecht
Forsterwald
61206 Wöllstadt
Tel: 0163 5230172
Internet: www.hundebetreuung-forsterwald.de
E-Mail: info@hundebetreuung-forsterwald.de